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Masuren - Radtour entlang der Großen Masur. Seenplatte

Melodien des Himmels, der Erde und des Wassers, 12 Tage

 

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise nach Warschau
Gegen 13.15 Uhr Treffen in Berlin Hauptbahnhof und gemeinsame Fahrt mit dem EC von Berlin Hbf nach Warschau. Am frühen Abend Ankunft in Warschau. Der Reiseleiter erwartet Euch am Bahnhof. Übernachtung in Warschau.

2. Tag: Stadtführung in Warschau und Fahrt nach Masuren
Nach dem Frühstück lernen wir die Stadt Warschau bei einer Stadtbesichtigung kennen. Wir besuchen die wieder aufgebaute Altstadt und erfahren etwas über die bewegte Geschichte der polnischen Hauptstadt. Anschließend Busfahrt nach Gizycko/Lötzen im Herzen Masurens. Übernachtung in Gizycko.

3. Tag: Radtour durch die Borkener Heide
Die erste Radtour führt durch die Wälder in nordöstlicher Richtung. Wir fahren durch die Puszcza Borecka/Borkener Heide. Es geht durch einen Mischwald aus Birken, Erlen, Eichen, aber auch Kiefern und Fichten, der unendlich scheint. Das große Waldgebiet ist ein idealer Lebensraum für Elch, Wisent, Wolf und Luchs, die hier neben Auer- und Birkwild sowie zahlreichen Bibern ihr zu Hause haben. Im Herzen des Borkener Forstes kommen wir vorbei ein Wolisko – hier könnt Ihr von einer Aussichtsplattform aus mit etwas Glück freilebende Wisente beobachten. Schließlich erreichen wir Goldap, unser heutiges Ziel. Goldap ist eine kleine Stadt, die mitten in dem Naturschutzgebiet der Puszcza Romincka/Rominter Heide liegt. Übernachtung in/bei Goldap.
Radstrecke ca. 65 km

4. Tag: Malerische Ausblicke und durch weite Wälder
Heute radeln wir in östlicher Richtung und in Stanczyki /Staatshausen. Die Umgebung von Stanczyki gilt als eine der schönsten Orte in der Region. Hier bewundern wir die einstigen Bahnbrücken, die Teil einer ehemaligen Bahnlinie nach Norden war. Die 1926 erbauten  Kolosse aus Stahlbeton sind etwa 180 m lang und 36,5 m hoch. Ihre Bögen sind rund und ihre Gestalt erinnert an römische Aquädukte.  Unsere Radtour führt uns weiter in die Nähe der malerischen Puszcza Romincka/Rominter Heide durch die etwas hügelige, postglaziale Landschaft. Übernachtung in/bei Goldap.
Radstrecke ca. 60 km

5. Tag: die Pyramide in Rapa – ein magischer Ort
Die Strecke des 4.Tages führt durch Wälder und zahlreiche malerische Dörfer Nordmasurens. In der Nähe des Dorfes Rapa/Kleinangerapp befindet sich ein außergewöhnliches Bauwerk, eine Pyramide. 1811 ließ die Adelsfamilie Fahrenheit diese Pyramide als Familiengruft bauen. Es ist ein magischer Ort und einer der interessantesten Stätten des „unbekannten Masurens“. Dem Standort der Pyramide, angeblich schon früher ein „Kraftort“, werden bis heute Kraftlinien und mystische Kräfte nachgesagt. Nach der Besichtigung radeln wir bis zur nächsten Unterkunft. Übernachtung in Wegorzewo/Angerburg oder in Ketrzyn/Rastenburg.
Radstrecke ca. 60 km

6. Tag: Entlang an Seen zu Orten der Erinnerung
Unsere heutige Radwanderung führt uns immer wieder entlang an Seen. Unterwegs besuchen wir den alten Gutshof der Familie Lehndorff in Sztynort/Steinort, der einst als einer der schönsten Schlösser des ehemaligen Ostpreußens galt. Eine deutsch-polnische Stiftung bemüht sich um die behutsame Sanierung der Anlage. Die großzügig angelegte Parkanlage und die uralte Eichenallee zeugen heute von der ursprünglichen Pracht der gräflichen Anlage. Weiter fahren wir bis nach Gierloz zu der Gedenkstätte für das Attentat am 20. Juli 1944. Das einstige „Führerhauptquartier“ ist mit seinen riesigen Bunkern nicht nur ein Symbol für den Größenwahn der Nationalsozialisten, sondern auch ein Ort für das Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. Am 20. Juli 1944 verübte hier Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Hitler. In Hitlers Führerhauptquartier Wolfsschanze machen wir eine geführte Besichtigung. Schließlich erreichen wir unser heutiges Ziel, die Kleinstadt Ketrzyn/Rastenburg. Übernachtung im Hotel in Ketrzyn.
Radstrecke ca. 60 km

7. Tag: Zeugen  der Vergangenheit
Mit dem Rad fahren wir heute zunächst in die Kleinstadt Reszel/Rössel – hier erwartet uns eine Burganlage des Deutschen Ordens aus dem 14. Jahrhundert. Wir besichtigen die Burganlage – vom Burgturm aus können wir  das schöne Stadtpanorama bewundern. Unser nächstes Ziel ist die Wallfahrtskirche Heilige Linde in Swieta Lipka, die berühmteste masurischen Kirche. Die barocke Kirche besteht aus drei Schiffen, die mit gigantischen Wandmalereien ausgestattet ist. Nach einer Besichtigung lauschen wir einem Orgelkonzert – die riesige Orgel mit 40 Registern und etwa 4000 Pfeifen bezaubert mit wundervollen Klängen und seinen beweglichen Figuren am Orgelprospekt. Nach der Besichtigung geht es weiter in Richtung Mragowo /Sensburg, wo uns das nächste Hotel erwartet. Übernachtung in Mragowo.
Radstrecke ca. 52 km

8. Tag: Durch den masurischen Landschaftspark
Die heutige Radtour führt durch den masurischen Landschaftspark nach Kosewo Górne. Hier besuchen wir die Hirschfarm einer Forschungsstation. Die Tiere leben in ausgedehnten Freigehegen und können aus unmittelbarer Nähe beobachtet werden. Ein kompetenter Mitarbeiter der Station begleitet uns und informiert über die Lebensweise der hier lebenden Tiere. Weiter geht unsere Radtour durch die weiten masurischen Wälder auf kleinen Wegen und Straßen bis in das Dorf Krutyn/Krutinnen. Das kleine Dorf  Krutyn bezaubert mit seinen vielen kleinen Holzhäusern. Das Dorf erhielt seinen Namen von dem Fluss Krutynia, der Königin der masurischen Flüsse, der am Dorf gemächlich entlang fließt. In einer zauberhaften Unterkunft mit familiärer Atmosphäre werden wir  die nächsten zwei Tage verbringen.
Radstrecke ca. 32 km

9. Tag: Kajakfahrt auf der Krutynia
Heute steigen wir ums aufs Kajak. Die Kajakfahrt von Krutyn nach Ukta ist die wohl schönste Tagesetappe. Die glasklare Krutynia mäandert durch eine malerische Landschaft mit tunnelartigen Walddurchfahrten. Die stellenweise schnelle Flussströmung bildet einen Kontrast zum Baumkronentunnel der uralten Kiefern und Eichen, die im Stillstand an den Ufern erstarrt sind. Nur an wenigen Stellen in der Johannisburger Heide kann man das Klima der ursprünglichen Natur so gut wie hier nachempfinden. Das Boot gleitet auf dem krummen und ruhigen Fluss. Am Ufer stehen enorme Laubbäume, deren Baumkronen sich über dem Wasser berühren und über den Köpfen der Paddler eine großartige Laube bilden. Hinter Zielony Las ändert sich die Umgebung: dort wo vorher Kiefernwälder waren, erscheinen zuerst Erlen, und dann hohes und dichtes Schilfrohr. Die zwei Kilometer unterhalb von Ukta werden allgemein als „Kleiner Amazonas“ bezeichnet, wegen der vielen umgefallenen Baumstämme. Am Nachmittag besuchen wir das Dorf Galkowo, eines der schönsten im ursprünglichen Stil erhaltenen masurischen Dörfer. Unter den vielen masurischen Holzhäusern fällt vor allem ein hölzernes Jagdschloss ins Auge. Der alte Jagdhof wurde von Sztynort nach Galkowo versetzt und originalgetreu wieder aufgebaut. Heute beherbergt der alte Jagdhof ein gemütliches Restaurant. Anschließend fahren wir zurück nach Krutyn. Übernachtung in Krutyn.
Kajakstrecke ca. 11 km

10. Tag: Besuch bei den Altgläubigen
Nach dem Frühstück steigen wir aufs Rad und fahren zunächst in das kleine Dorf Wojnowo/Eckertsdorf. Das Dorf ist geprägt durch die Glaubensgemeinschaft der Altgläubigen, die im 17. Jh. nach Masuren flohen. Hier finden wir ein Kloster mit einem Friedhof und eine bunte russisch-orthodoxe Holzkirche. Von hier aus fahren wir weiter durch die Wälder der Johannisburger Heide zu dem kleinen Hafen in Wierzba. Auf dem Weg können wir mit etwas Glück auf der Halbinsel Popielno eine Herde Wildpferde beobachten. Mit einer kleinen Fähre überqueren wir die Beldany-See. Weiter geht es auf kleinen Wegen in die Hafenstadt Mikoljaki/Nikolaiken – auch die Perle der Masurischen Seenplatte genannt. Hier solltet Ihr einen Spaziergang durch das Städtchen und am Hafen entlang unternehmen. Auch der Besuch der evangelischen Kirche ist lohnenswert – sie wurde 1842 nach den Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel erbaut. Übernachtung in Mikoljaki oder der Umgebung.
Radstrecke: ca. 50 km

11. Tag: Schifffahrt über die masurischen Seen
An unserem letzten Tag in Masuren erwartet uns eine malerische Schifffahrt über mehrere Seen. Wir können ganz entspannt die herrliche Uferlandschaft an uns vorbeiziehen lassen. Wir fahren über mehrere Seen und Kanäle bis wir die Hafenstadt Gizycko/Lötzen erreichen. Hier besichtigen wir die Drehbrücke, die Mitte des 19. Jh. gebaut wurde. Die 20m lange, 8m breite und 100 Tonnen schwere Brücke wird noch heute manuell per Hand betrieben. Sie ist eine von zwei in Europa erhaltenen und bis heute genutzten Brücken dieser Art. Ihr solltet auch nicht versäumen, den Wasserturm zu  besuchen. Von der Aussichtsplattform aus haben wir einen herrlichen Blick auf die umliegenden Seen und Landschaften. Unterhalb der Aussichtsplattform befindet sich ein gemütliches Cafe, wo  wir den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen können. Übernachtung in Gizycko oder der Umgebung
Schifffahrt ca. 3 Stunden / Radstrecke ca. 15 km

12. Tag: Abschied von Masuren und Rückfahrt
Nach dem Frühstück Bustransfer nach Warschau und weiter mit dem Zug zurück nach Berlin. Ankunft in Berlin geben 18.30 Uhr.

(Änderungen vorbehalten)

Unterwegs - die Reise GmbH
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Termine und Preise

von bis Plätze Preis
20.06.23 01.07.23 noch buchbar 1.650,00 Anfrage senden  

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22.08.23 02.09.23 noch buchbar 1.650,00 Anfrage senden  

Leistungen

  • klimafreundliche Bahnanreise Berlin - Warschau - Berlin / Busfahrt nach/von Masuren
  • 11 Übernachtungen im Hotel oder in einer Pension im Doppelzimmer mit Dusche/WC
  • Halbpension (Frühstück und warmes Abendessen), Mineralwasser an den Radtagen
  • Reiseräder mit 21-Gang-Schaltung und Packtasche (für das Tagesgepäck) und Zweier-Kajak
  • Begleitwagen, Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft
  • Schifffahrt, Fährfahrt in über den Beldany-See
  • Deutschsprachige Stadtführung in der Warschauer Altstadt
  • Geführte Besichtigung in der Wolfschanze und in der Wallfahrtskirche Heilige Linde
  • Alle Eintritte und Besichtigungen lt. Programm
  • deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Warschau, Masuren-Landkarte (1 x pro Zimmer)

Zusätzliche Leistungen

  • Einzelzimmer: 180,00 €
  • E-Bike: 100,00 €
  • Zusatzübernachtung in Warschau: im Doppelzimmer pro Person ab 47,50 € bzw. im Einzelzimmer ab 88,– €

Nicht enthaltene Leistungen

  • Weitere Verpflegung

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 8
  • Max. Teilnehmerzahl: 16

Downloads

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  • Korfu - Reisebeschreibung 2016 (.pdf)
  • Korfu - Katalogseite 2016 (.pdf)

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Programmhinweise

Diese Reise ist im Allgemeinen für Menschen mit Mobilitätseinschränkung nicht geeignet. Bitte sprecht uns im Einzelfall dazu gern an.

Generelle Hinweise

Diese Reise wird von einem befreundeten Reiseveranstalter durchgeführt, Beratung und Buchung über UNTERWEGS. Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter die Reise bis spätestens 3 Wochen vor Reisebeginn absagen.